Gifte, bakterielle Herde und Blutmykosen beeinflussen die Gesundheit nachhaltig und können sogar verheerende Auswirkungen auf einzelne Körpersysteme haben, das Wohlbefinden beeinträchtigen oder gar Krankheiten auslösen.

Wenn bereits Symptome oder Krankheiten vorliegen, sind diese oft unspezifisch und können von einem Arzt nicht immer auf eine Belastung durch Toxine, Blutmykosen oder Bakterien zurückgeführt werden, obwohl sie oft der Verursacher sind.

Deshalb raten wir parallel zu einer ärztlichen Behandlung zu einem Ausleiten dieser Störherde. Ansonsten kann es schnell zu einer dauerhaften Medikamenteneinnahme kommen, ohne dass die Ursache jemals behoben wird.

Medikamente können meiner Meinung nach keine Krankheiten heilen, sie dämmen oder blockieren lediglich eine Zeit lang die Symptome!

Es kann sogar zu weiteren Störungen kommen und den Befall anderer Körpersysteme zur Folge haben, die einander immer weiter hochschaukeln und negative Kreuzreaktionen auslösen. Kombinationen sind nicht unwahrscheinlich. Wenn der Körper durch Gifte geschwächt ist, können sich bakterielle Herde leichter bilden. Wenn der Säure-Basen-Haushalt gestört ist, werden Blutmykosen krankheitsbildend. Alles hängt zusammen, und es ist wichtig, zu verstehen, wie.

Umweltgifte

Wir sind mehr denn je durch verschiedene Einflüsse aus unserer Umwelt belastet. Unser Körper verfügt zwar über eine Vielzahl von Entgiftungsmechanismen, doch diese sind zunehmend überfordert, weil Gifte entweder in zu großen Mengen aufgenommen wurden oder zu viele verschiedene Giftstoffe im Körper aufeinandertreffen und so Kreuzreaktionen verursachen.

Umweltgifte lagern sich in den verschiedensten Regionen im Körper ab. Es kann dazu kommen, dass sie die Nährstoffversorgung und die Entsorgung toter Zellen sowie die Entgiftungswege des Körpers blockieren. Die körpereigenen Ausleitungssysteme sind dann massiv überlastet und benötigen dringend äußere Unterstützung. 

Wie stark oder wie schwach ist unser Körper?

Unser Körper ist so intelligent und stark, dass er einzelne Störherde oder Toxine (z.B. im Fettgewebe oder in den Organen) isolieren und schädliche Auswirkungen dort unterdrücken kann. Aber es ist nicht abzusehen, wie lange eine Unterdrückung funktioniert. Ein Bienenstich, eine Lebensmittelvergiftung, ein Infekt, starkes Sonnenbaden und vieles mehr können zu einem plötzlichen Aufbrechen des unterdrückten Störherdes oder der angesammelten Gifte führen.

Wenn bereits mehrere Störherde vorliegen, ist davon auszugehen, dass die Abwehr bereits aus dem Gleichgewicht ist und sich der Körper geschwächt fühlt. Ein Zusammenbruch kann im schlimmsten Fall die Folge sein, denn ein bakterieller Herd und Blutmykosen verbrauchen sehr viel Energie und Vitalstoffe, die der Körper zur Genesung beispielsweise von grippalen Infekten oder Knochenbrüchen benötigt – oder auch einfach für den Erhalt wichtigster Abläufe, wie dem der Energiegewinnung und dem des Stoffwechsels.

Wenn ständig zu viele Toxine vom Körper aufgenommen werden oder bereits abgelagert wurden, weil sie aufgrund ihrer Menge nicht ausreichend ausgeschieden werden können, beginnt der Körper ebenfalls, seine Vitalität zu verlieren. Das Resultat sind chronische Beschwerden und Krankheiten.

12 Gifte denen wir täglich ausgesetzt sind

  • Pestizide, Herbizide und Fungizide
  • Gifte aus Möbeln, Wohntextilien, elektrischen Geräten, Kleidung,…
  • Chemikalien und Zusatzstoffe in der Nahrung
  • Medikamente wie Antibiotika
  • Chemische Zusatzstoffe in Zahnpasta (Fluorid), Pflegeprodukten/ Kosmetik (Phthalate, Formaldehyd), Reinigungsmitteln und Tattoos
  • Duftstoffe (Phthalate)
  • Chemikalien im Wasser, wie Chlor zur Desinfektion (auch im Trinkwasser) oder die nicht filterbaren Rückstände im Urin wie Medikamente und andere Substanzen 
  • Feinstaub durch Abrieb von Asphalt und Reifen und Bränden 
  • Gifte und Chemikalien in Baustoffen (Bodenbeläge, Klebstoffe, Farben, Imprägniermittel,…)
  • Schwermetalle in Wasserleitungen, Zahnfüllungen, Impfstoffen, gegerbtem Leder,….
  • Abgase aus Fabriken und durch den Verkehr
  • Mikroplastik, Verpackungs-Kunststoffe,… 

Bio allein hilft nicht

Selbst wenn du dich gesund und biologisch ernährst und pflegst, Öko-Kleidung trägst und deine Wände mit ökologischer Farbe gestrichen hast, solltest du wissen, dass die anderen Gifte dennoch überall sind und in deinen Organismus eindringen können. Auch biologische Nahrung (vor allem aus Spanien und Übersee), Pflegemittel und Kleidung sind oft kontaminiert. So wird zum Beispiel Öko-Kleidung größtenteils mit Bleichmitteln behandelt.

Bio hat heute einen geringeren Wert als noch vor 20 Jahren. Durch den Druck der Konsumenten und der Politik ist die Nachfrage stark gestiegen. Leider ist Bio auch in Massen für die Industrie nicht lukrativ genug und somit für die Unternehmen und deren Aktionäre wirtschaftlich nicht interessant. Dadurch hat sich ein fast flächendeckendes Greenwashing seitens der Industrie entwickelt. Seit Anbeginn des Bio-Booms vor einigen Jahren ist es an der Tagesordnung, Biosiegel zu kaufen. Deren Vergabe wird meist keiner (echten) Prüfung unterzogen. Vielmehr ist es heute leider so, dass der Siegel-Verkauf zu einer weiteren lukrativen Einnahmequelle geworden ist. Es spricht Bände, dass es sich um einen Verkauf, und nicht um eine Vergabe handelt.

Leider wird nicht der Konsument, sondern die Industrie geschützt und unterstützt, auch seitens der EU und ihrer Verordnungen.

Auch lange Listen von Inhaltsstoffen in Bio-Produkten stellen schlichtweg aufgrund von Mengenverhältnissen eine Belastung für den Körper dar. 

Aber selbst wenn wir davon ausgehen, dass alle Bio-Produkte auf dem Markt, wie Nahrung, Pflegemittel und Materialien absolut schadstofffrei sind, reichen die oben aufgezählten Gifte aus, uns mit einem Dauer-Cocktail zu belasten. 

Eine gute Dokumentation hierzu ist „Die Grüne Lüge“.

Verbrauchertäuschung am Beispiel von Olivenöl.

Was machen Umweltgifte mit unserem Körper?

Der Körper lagert Giftstoffe in den Organen, wie der Leber, dem Darm, aber auch in Fettzellen, dem Rückenmark, Nerven, Muskelgewebe, Gelenke und dem Gehirn ab. Was oft nicht beachtet wird, ist, dass alle Körperzellen Giftstoffe einlagern können. Daher ist es wichtig, Mittel zur Entgiftung einzunehmen, die in alle Zellen vordringen und diese reinigen können.

Nur vermehrt Wasser oder Entschlackungs-Tees zu trinken, Kräuterpräparate, Magnesium und andere Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, hilft nicht, eine echte Entgiftung durchzuführen. Vor allem das Gehirn lässt nur sehr schwer eine Entgiftung zu und kann nach meinen Recherchen ausschließlich durch Zeolith nachhaltig gereinigt werden.

Unser Gehirn verfügt über eine Barriere, die Blut-Hirn-Schranke, die das Gehirn vor Schadstoffen schützt. Dennoch finden Substanzen wie Psychopharmaka, Schlafmittel, Alkohol, Drogen, Chemikalien und Schwermetalle ihren Weg hinein.

Daher sollte bei einer nachhaltigen Entgiftung das Gehirn unbedingt miteinbezogen werden!

Übrigens schädigen Mikrowellen nachweislich das Gehirn, sodass Schadstoffe leichter eindringen können. Studien zeigen, dass schwere Erkrankungen wie Multiple Sklerose und Parkinson, sowie eine verfrühte Alterung Auswirkungen davon sein können. Sendemasten überschreiten bereits heute die erlaubte und empfohlene Strahlungsintensität und die Regulierungen wurden von der EU nach oben angepasst. Besonders 5G hat eine so intensive Mikrowellenstrahlung, dass diese um das Tausendfache die festgelegte Norm übersteigt.

Wo werden Toxine im Körper abgelagert?

Das Gehirn, die Nerven und das Rückenmark, sowie Fettgewebe, lagern unter anderem folgende Gifte ab:

  • Dioxine, allgemein aus der Herstellung verschiedenster Produkte, sowie aus der Produktion von Chlor, Herbiziden, Metallgewinnung, PCB (auch wenn es seit 1989 in Deutschland verboten ist), ist es weltweit noch nicht völlig aus dem Verkehr, sondern bestenfalls reglementiert und reduziert.
  • Schwermetalle, zum Beispiel Quecksilber in Fisch oder Amalgamfüllungen
  • Bleiverbindungen in Treibstoff und deren Abgasen, Blei in Wasserrohren
  • Wohnraumgifte, Feuer oder Holzschutzmittel
  • Weichmacher
  • Lösungsmittelrückstände

Das Bindegewebe lagert wasserlösliche Giftstoffe ab. Dazu gehören zum Beispiel Medikamente, Metalle und Metallverbindungen.

In den Eierstöcken und Hoden, sowie im Gehirn und in der Schilddrüse, werden hormonaktive Giftstoffe gespeichert. Zu den hormonaktiven Stoffen gehören Arzneimittel, Xenoöstrogene wie in Weichmachern (Phthalate) und Bisphenol A 

Bisphenol A ist in fast allen Kunststoffverpackungen enthalten, löst sich besonders gut durch Wärme, daher Getränke nie zu lange der Sonne aussetzen. Lebensmittelverpackungen für die Mikrowelle enthalten bei Erhitzung sehr viel gelöstes Bisphenol A). 

Hormonaktive Stoffe sind auch in Antibiotika, Pestiziden, Herbiziden und Fungiziden enthalten. Hormonaktive Stoffe können bei Männern zu einer Verlangsamung des Spermas, bis hin zur Unfruchtbarkeit, zu Depressionen, Brustwachstum, Haarausfall und einer allgemeinen Trägheit führen.

Der körpereigene Entgiftungsmechanismus

Die Leber und die Nieren sind die Haupt-Entgiftungs- und Ausleitungs-Organe. Dabei übernimmt die Leber die größte Arbeit. Diese chemische Fabrik ist für die Verstoffwechselung der Nahrung zuständig, aber auch für Giftstoffe. Die Nieren reinigen das Blut von Abfallprodukten und Schadstoffen und leiten diese aus. Die Nieren regulieren auch den Säure-Basen-Haushalt. Ist die Niere in ihrer Funktion gestört, kommt es zu einer Störung im Säure-Basen-Haushalt.

Die Haut und die Atmung spielen bei der Entgiftung ebenfalls eine Rolle. Gerade bei zu hoher Giftstoff-Einlagerung, können Leber und Nieren diese Massen nicht mehr bewältigen und der Körper beginnt, über die Haut zu entgiften. Das führt oft zu Pickeln, Ekzemen, Neurodermitis und anderen Hautkrankheiten. Bei körpereigenem Entgiften über den Atem kann ein dauerhafter Mundgeruch entstehen. 

Psychische Faktoren und Stress können wesentlich die Entgiftungsfunktion beeinträchtigen.

Toxine bilden Säuren im Körper, die von körpereigenen Mineralstoffen neutralisiert werden. Mineralstoffe werden über die Nahrung aufgenommen, aber wenn die Nahrung nicht ausreichend nährstoffreich ist (und das trifft heute stärker zu denn je), bedient sich der Körper aus seinen Depots. In Knochen und Zähnen befindet sich zum Beispiel Calcium. Wird nun das Calcium aus Knochen und Zähnen zur Entgiftung aufgebraucht, kann auf diese Weise eine Osteoporose entstehen. Die Knochen demineralisieren aufgrund des Mangels, um den Calciumspiegel im Blut konstant zu halten.

Anzeichen für eine toxische Überlastung

1. Chronische Müdigkeit

Giftstoffe wirken sowohl auf das Immun- als auch auf das Hormonsystem, auf Zellen und Organe. Der Dauerstress des Organismus alles zu entgiften schwächt daher konstant unseren Körper. Zudem trägt ein Mangel an Bewegung und Wasseraufnahme in Kombination mit den Giften einer chronischen Müdigkeit bei.

2. Gewicht kann nicht reduziert werden oder Du beginnst ohne Grund zuzunehmen

Hormone können eine Gewichtsabnahme verhindern. Das Abspeichern von Giften im Fett sorgt oft dafür, dass keine Diät oder Ernährungsumstellung die Pfunde schwinden lässt. Der Organismus schützt sich selbst davor, dass die Gifte nicht durch das Abnehmen in den Körper geschwemmt werden. Wenn Du also Gewicht verlieren möchtest, solltest Du unbedingt vorher entgiften. Du wirst dadurch größere Erfolgserlebnisse beim Abnehmen haben.

3. Mundgeruch

Wenn der Körper über den Atem entgiftet, kommt es zu Veränderung des Gleichgewichts im Mund und in der Darmflora. Es entstehen mehr Fäulnisbakterien, die sich in einem fauligen Mundgeruch zeigen. Eine überlastete Leber kann auch zu einem schlechten Atem führen.

4. Verstopfung

Zu hohe Giftbelastungen im Darm können zu chronischen Verstopfungen führen. Die Darmflora wird aus dem Gleichgewicht gebracht. Ein gestörtes Gleichgewicht zwischen Darm und Bakterien führt oft zu Schäden in der Darmwand und Schädigungen der Darmwand lassen wiederum Giftstoffe zurück in den Blutkreislauf gelangen. Im Stuhl sind viele Giftstoffe enthalten, die eigentlich ausgeschieden werden sollen, aber durch die Verstopfung liegt der Stuhl zu lange im Darm und strömt über die Darmwand wieder in den Organismus. Mögliche Folgen wären ein Reizmagen, Müdigkeit und Kopfschmerzen.

5.Geruchsempfindlichkeit

Ein mögliches Anzeichen für eine zu hohe Giftbelastung sind stärkere Reaktionen auf Gerüche. Sofort beginnende Kopfschmerzen bei Gerüchen wie Parfum oder Reinigungsmitteln sind ein möglicher Indikator.

6. Muskelschmerzen und Muskelkrämpfe

Wenn sich Giftstoffe im Muskelgewebe oder in den Gelenken ablagern und dort Gewebeschäden verursachen, führt dies häufig zu Muskelschmerzen. Ein Indikator dafür ist, dass Deine Muskeln schmerzen, obwohl Du gar keinen Sport gemacht hast. 

7. Hautirritationen

Plötzliche Hautkrankheiten, Hautjucken, Hautirritationen, geschwollene Augen und Akne können Anzeichen für eine zu hohe Giftbelastung im Körper sein. Wie bereits beschrieben, ist die Haut ein weiteres Entgiftungsorgan und tritt dann besonders in Aktion, wenn die Leber mit der Entgiftung überlastet ist.

8. Dauerhafte Hitzegefühle und starkes Schwitzen

Schwitzen ist auch ein Ausscheidungsmechanismus. Daher ist das Schwitzen beim Sport oder in der Sauna durchaus gesund. Wenn Du aber ohne körperliche Belastung chronisch schwitzt, kann dies ein Anzeichen für einen Überschuss an Giften sein.

9. Stimmungsschwankungen

Durch hormonbildende Stoffe wie dem Xenoöstrogen können die Schilddrüse und weitere Körpersysteme beeinträchtigt werden. Solche Störungen führen oft zu Stimmungsschwankungen, die mit anderen Wechselwirkungen auch Depressionen auslösen können.

10. Kopfschmerzen und Migräne

Abgase wie Stickstoffmonoxid führen in dichtbefahrenen Städten oft zu Migräne und Kopfschmerzen.

11. Schlafstörungen

Während wir schlafen, schwemmt das Gehirn Giftstoffe aus. Nächtliches Aufwachen und Durchschlafstörungen können eine Folge davon sein. Wenn wir nicht ausreichend schlafen, kann das Gehirn sich über die Nacht nicht ausreichend reinigen. Diesen Kreislauf durchbrichst Du mit einer nachhaltigen Entgiftung.

Weitere Anzeigen sind: Chronische Verspannungen, Cellulite (Achtung! Damit ist keine Bindegewebserschlaffung, die partiell mit kleinen Dellen einhergehen kann, gemeint!), Übergewicht, Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose, Rheuma, Gicht, Allergien, Lebensmittel-Unverträglichkeiten, Foggy Brain Syndrom ( „Nebel im Kopf“), tritt bei hohen toxischen Werten auf, vermehrt nach glutenhaltigem Essen, Erhöhte Infekt-Anfälligkeit, Demenz, Bluthochdruck, Autoimmunkrankheiten, ADHS, Schilddrüsen-Funktions-Störungen, Krebs, Parkinson, Alzheimer…

Wenn du einige oder viele dieser Symptome oder Krankheiten hast, ist eine Entgiftung und Regulierung deines Milieus (die physikalisch, chemisch und biologisch charakteristische Umgebung deines Inneren) zu empfehlen.

Krankheiten als Folge von chronischer Vergiftung

Unser Körper ist fähig, über Jahre und Jahrzehnte hinweg Giftstoffe einzulagern. Die höchsten Speicherfähigkeiten haben das Bindegewebe, Leber- und Nierenzellen, Knochen und das Knochenmark, Fettgewebe, das Gehirn und Nervensystem, das Herz, die Bauchspeicheldrüse, der Darm, die Haut, Zähne und der Kiefer.

Wenn dort über Jahre oder Jahrzehnte Giftstoffe einlagern, kann es bei diesen Organen im Verlauf der Zeit zu schwerwiegenden Erkrankungen führen. Abnehmen/Fasten, viel Sport und verstärktes Schwitzen, Infekte, Stress, Fieber, usw. können zum Lösen der Gifte führen, die dann in den Organismus hinein geschwemmt werden. 

Ohne Ausleitung vergiftest du dich noch mehr

Wenn du mit einer Substanz die Gifte aus deinen Zellen, Organen oder wo auch immer sich diese überall befinden, lösen möchtest, sollte der Ausleitungsprozess parallel dazu bereits eingeleitet worden sein. Wenn du den gleichzeitigen Ausleitungsprozess nicht ausführst, überflutest du deinen Blutkreislauf mit den Giften, die überall hingelangen können. Heftige Reaktion und Schäden sind sehr wahrscheinlich, es kommt zu einer Rückvergiftung.

Was eine Ausleitung ist, findest du in diesem Artikel:

Entgiften und ausleiten von Toxinen, Bakterien und Blutmykosen

Bakterielle Herde

Jeder Mensch besteht zum größten Teil aus Wasser, Zellen die sich zu Geweben und Organen bilden und aus Bakterien. Wir haben ungefähr 30 Billionen Zellen und ca. 39 Billionen Bakterien in unserem Körper. Bakterien sind unsere Symbionten – und diese Symbiose läuft gut, solange das Uhrwerk Mensch keine Schwachstellen hat. Selbst mit schädlichen Bakterien weiß der Körper sehr gut umzugehen. Um die „schlechten“ kümmern sich nämlich auch die „guten“. Wobei anzumerken ist, dass die meisten Bakterien, die in der Umwelt vorkommen, auch in uns Vorkommen. 

Geschwächt wird unser körpereigenes Abwehrsystem unter anderem durch Antibiotika, da diese alle Bakterien abtöten, sowie durch Umweltgifte, Elektrosmog, Stress, Alkohol, chronischen Schlafmangel, falsche Ernährung,…

Der Mund, der Darm, die Leber, sie alle haben ihre eigenen Bakterienstämme. Sie leben dort, gehören dorthin und sind für viele notwendige Prozesse im menschlichen Körper verantwortlich. Für unsere Verdauung, die Enzymproduktion aber auch für die Produktion von Serotonin im Gehirn und noch vieles mehr. Vor einigen Jahren haben Forscher sogar herausgefunden, dass Bakterien mehr an der Serotoninproduktion arbeiten, als unser eigenes Gehirn! Unsere Bakterien fungieren als Immun-Polizei und sorgen sogar für geistige Gesundheit.

Wenn nun durch eine Verletzung, Schwachstelle oder Faktoren wie eine Schmierinfektion Bakterien aus ihrem Habitat in ein anderes dringen, beginnen wir von bakteriellen Herden zu sprechen. Bakterielle Herde können überall im Körper entstehen.

So sind zum Beispiel E.Coli Bakterien harmlos und sogar sehr wichtig – sie sind K2 Vitamin Produzenten – , aber wenn diese den Darm verlassen und durch eine Schmierinfektion in die Harnröhre gelangen, kommt es häufig zu einer Harnröhreninfektion.

Bakterien hinterlassen Abfall

Bakterien haben wie Menschen und alle anderen biologischen Körper, Abbau- und Zersetzungsprozesse. Nicht im Menschen vorkommende Bakterien, bzw. mutierte Bakterien und deren Abbauprodukte sind für uns giftig.

Krankheiten, die durch Bakterien hervorgerufen werden können

  • Abszesse
  • Blutvergiftung 
  • Tuberkulose
  • Keuchhusten
  • Scharlach 
  • Durchfallerkrankungen
  • Lungenentzündung 
  • Entzündungen allgemein und überall

verursachen.

Blutmykosen

Blutmykosen sind Blutpilze. Diese sind ein weiterer Symbiont. So alt wie der Mensch ist, so lange leben Blutpilze schon in uns. Blutpilze haben die Eigenschaft, dass sie unliebsame Bakterien und vielleicht sogar Viren abtöten können. Sie unterstützen somit das menschliche Immunsystem und dienen als Botenstoff für andere Zellen. Botenstoffe sind chemische Stoffe, die einer Signalübertragung oder eine chemische Kommunikation hervorrufen.

Blutmykosen werden demnach als Ursymbionten gesehen, die genauso wie Bakterien seit Anbeginn der Menschheit mit uns leben. Sie leben friedlich mit uns – bis Einflüsse (wie Stress, Medikamente, Umweltgifte, Alkohol, Drogen) beginnen, diese Symbiose zu stören. Dann werden diese Pilze zu Parasiten. Sie reagieren besonders auf ein gestörtes Säure-Basen-Gleichgewicht, welches eben durch solcherlei Einflüsse entsteht.

Was haben Blutpilze mit Bakterien zu tun?

Professor Günther Enderlein (1872-1968) entdeckte die sogenannte “Cyclogenie” dieser Kleinstwesen. Enderleins Forschungen zufolge gibt es Pilze und Bakterien gar nicht in unzähligen Formen, sondern sie durchlaufen etliche Entwicklungsstadien, in denen sie immer wieder ihre Erscheinungsform verändern.

Laut Enderlein verfügen diese Mikroorganismen also über eine Entwicklungs- und Wandlungsfähigkeit, die ganz erstaunlich ist und die gültige Lehrmeinung in vielerlei Hinsicht auf den Kopf stellt. Je nach gestörtem Milieu, so Enderlein, werden aus einfachen kugel- und fadenartigen Strukturen plötzlich Bakterien, aus denen sich dann schließlich Pilze entwickeln.

Diese Verwandlungen innerhalb von Pilzen, Bakterien und Viren wurden von Enderlein und anderen Forschern über viele Jahre beobachtet und dokumentiert, doch später leider im Fahrwasser der aufblühenden Pharmakologie verdrängt.

Um mehr darüber zu erfahren empfehle ich dringend sich mit Antoine Bechamp Pleomorphismus zu befassen. Beim Pleomorphismus geht es um die Verwandlung von Blutzellen zu Bakterien, Vieren oder Pilzen als Selbstschutz im Sinne eindes selbstregulierenden Mechanismus. Zum einfachen Einstieg hier ein Video 📺 “Die Mikrobe ist nichts das Milieu ist alles”.

Von harmlos zu gefährlich

Harmlose Blutmykosen können plötzlich pathogen (krankheitsbildend) werden. Sie verändern sich zu weitläufigen Pilzgeflechten (Mycelien) und bilden Sporen, die dann durch das Blut im ganzen Körper verteilt werden. Durch das Wachstum steigen auch deren Toxine (Gifte). Diese Toxine können zu Leberschäden führen und die Zellen derart entarten lassen, dass sie eine Krebszellenbildung fördern. Wir bemerken diese Entwicklung erst dann, wenn bereits Krankheitssymptome auftreten, da das Wachstum der Pilze ein zu hohes Ausmaß erreicht hat.

Blutpilze und zusammenhängende Symptome

Dank unzähliger Blutanalysen konnte festgestellt werden, dass bei vielen Erkrankungen Pilze mitbeteiligt sind. Pilzbefall im zentralen Nervensystem oder in Organen kann sogar den Tod zur Folge haben.

Zur Veranschaulichung:

Silke ist ständig müde, obwohl sie ausreichend schläft. Ihrer Arbeit kann sie kaum nachgehen, weil ihr die Leistungsfähigkeit und Konzentration fehlen. Ihre unkontrollierbaren Hungerattacken auf Kekse, Schokolade und Brot werden begleitet von Augenflimmern und Muskelzittern. Silke nimmt zu und bekommt Schmerzen in Finger- und Kniegelenken. 

Nils hat nachts immer wieder starke Schmerzen und der Herzgegend, leidet unter Verdauungsstörungen und seine Nase ist ständig verstopft. Sein Kopf scheint wie vernebelt. Nach einer Weile ist auch noch seine Prostata entzündet.

Krankheitsbildende Mykosen rufen unterschiedlichste Krankheitsbilder hervor. Menschen sind in ihrer Psyche und ihrer Lebensart sehr individuell, daher reagieren auch Mykosen unterschiedlich und passen sich ihrem Umfeld an. Viele Menschen nähren sie unwissentlich und die Zahl nimmt aufgrund unserer verschlechterten Lebensumstände, der Umwelteinflüsse und Schadstoffe und vielen anderen Faktoren immer mehr zu.

Pilze können auf der Haut, den Schleimhäuten, im Blut, im Gewebe oder im Darm wachsen, und sich dann im gesamten Organismus ausbreiten.

Wodurch werden Blutpilze krankhaft (pathogen)?

Wir infizieren uns täglich mit allen möglichen Keimen. Unsere Immunreaktion wehrt eine Erkrankung wirkungsvoll ab. 

Die angeführten Punkte, führen zu einer sprunghaften Milieuveränderung, da der ph-Wert (7,4) des Körpers dauerhaft verschoben ist oder die körpereigene Infektabwehr geschwächt ist.

  • Geschwächtes Immunsystem (plötzlich oder chronisch)
  • Umweltgifte, Schadstoffe
  • Psychische Faktoren, Stress, Ruhelosigkeit, chronische Überarbeitung
  • Verschmutztes Trinkwasser
  • Schwermetalle
  • Abgase
  • Radioaktive Verstrahlung von Luft, Wasser, Erde
  • Schlechte Ernährung
  • Elektrosmog
  • Alkohol
  • Drogen
  • Medikamente (z.B. Aspirin, Antibiotika, Paracetamol, Antihistaminika, Chemotehrapeutika, Cortison…)

Wie erkenne ich, ob ich Blutmykosen habe?

Der Nachweis von Blutmykosen ist schwierig, da nur sehr wenige Ärzte und Labore sich mit Blutpilzen befassen. Erst durch den Schweizer Forscher Bruno Haefeli ist eine Sichtbarmachung möglich geworden. Durch jahrelange Forschung ist es ihm gelungen, eine Blut-Färbemethode (Dunkelfeldmikroskopie) zu entwickeln, die krankhafte Veränderungen im Blut für das Auge sichtbar macht.

Eine Liste von Heilpraktikern, die diese Dunkelfelddiagnose/ Dunkelfeldmikroskopie durchführen, findest Du in hier.

Die Kontamination mit Pilzkeimen über unsere Umwelt

Meist spricht die Welt leider nur von Pilzen, die von außen in uns eindringen. Von Schimmelpilzen in der Wohnung oder Infektionen aus dem Schwimmbad, daher werden auch diese hier kurz erwähnt. Eine alternative Behandlung ist selbstverständlich auch hier möglich. Es ist wichtig zu verstehen, dass es immer um eine Milieuveränderung geht. So kann z.B. ein Besuch im Schwimmbad das Gleichgewicht der Mikroben auf deiner Schleimhaut zum Kippen bringen. So eine Veränderung löst weitere Effekte aus. Auch andere Systeme können in der Folge aus dem Gleichgewicht geraten. Mit einigen alternativmedizinischen Behandlungen lässt sich so ein Milieu hervorragend wiederherstellen, ohne dabei Kreuzreaktionen oder Nebenwirkungen auszulösen.

Gefährliche Pilzformen

  • Dermatophyten (befallen Nägel und Haut)
  • Schimmelpilze (Atemwege und Blut)
  • Hefepilz (Darm, Scheide)

Wie infizieren wir uns von außen mit Pilzen?

  • Gummi- und Synthetik-Kleidung weil keine Luftzirkulation stattfindet
  • übertriebene Hautpflege mit synthetischen Seifen, die den schützenden Säure- und Fettmantel der Haut auflösen. 
  • Saunen und Schwimmbäder (Desinfektionsmittel wie Chlor oder Ozon können die Pilzsporen nicht abtöten)
  • Geschwächtes Immunsystem 
  • Schadstoffe, Umweltgifte 
  • Luft
  • Lebensmittel

Pilze und ihre Ausbreitung

Mykosen schaden nicht nur durch ihre Ausbreitung dem Organismus. Ihre Abfallprodukte bilden giftige Toxine, die eine hohe Belastung für die Entgiftungsorgane darstellen können. Heute sind ca. 400 davon bekannt. Pilze können sich zum Beispiel in modernen Häusern mit Fußbodenheizung bilden: Ihre Sporen steigen auf und verteilen sich dann über die Luft und werden über unsere Atmung aufgenommen. Sie können sich überall niederlassen, auch auf Lebensmitteln. So sind alte Häuser mit einer besseren Luftzirkulation weniger betroffen als Neubauten. Mykosen, die sich über die Luft verteilen, können die Atemwege beeinträchtigen oder Allergien auslösen.

Sehr viele Menschen haben Hautkrankheiten. Daher möchte ich beispielhaft auf Hautmykosen eingehen, um Wechselwirkungen zu verdeutlichen.

Hautmykosen können auf jeder Hautpartie auftreten. Ihr Aussehen kann ganz unterschiedlich sein. Schuppen können sich bilden, wie bei der Psoriasis oder die Haut kann nässen wie bei der Neurodermitis, oder einen Juckreiz bilden wie es bei Ekzemen vorkommt.

Pilzinfektionen werden oft ärztlich als reine Hautkrankheiten diagnostiziert und mit Cortison behandelt. Dieses Medikament hat bei mykotischem Verlauf einen starken Rebound-Effekt. Die Symptome kehren besonders stark zurück, da Cortison die körpereigene Abwehrreaktion verringert.

Interessant ist auch, dass Ärzte bei einer Studie eine gestörte Darmflora und eine starke Belastung von krankheitsbildenden Mykosen bei über 80% ihrer Patienten mit Psoriasis und Neurodermitis feststellen konnten.

Oft unterschätzt

Umweltgifte, bakterielle Herde und Blutmykosen werden leider selten als Ursache von Krankheiten erkannt – obwohl sie es oft sind. In der Schulmedizin bekommen sie nicht die ihnen gebührende Aufmerksamkeit, und viele Menschen nehmen das Thema Ausleitung generell zu sehr auf die leichte Schulter.

Nimm Deine Gesundheit ernst. Nimm es ernst, wenn Dein Körper Dir Botschaften sendet – er wird es Dir danken.

Rechtlicher Hinweis: Die Autoren auf Complemeda beschreiben Standpunkte der Komplementärmedizin. Die Inhalte stellen keinen ärztlichen Rat dar und sind nicht als Heilversprechen zu verstehen. Unsere Artikel sind journalistische Inhalte, die auf Erkenntnissen und Erfahrungsberichten beruhen, die im Widerspruch zur aktuell anerkannten Lehrmeinung stehen können. Diese Anregungen stellen keinen Ersatz für eine Diagnose/Behandlung durch einen Arzt dar. Besprich alle Anregungen die du hier erhältst mit einem Arzt. Wenn du Informationen aus dem hier gesagten anwendest, tust du das in eigener Verantwortung.

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