Heilung, Selbstverwirklichung, Erfolg, Lebensglück. In vielen Lebensbereichen laufen Menschen vor unsichtbare Wände. Sie tun alles dafür und wollen es wirklich – doch es passiert einfach nicht. Wer ist schuld? Was kannst du tun? Darum geht es in diesem Beitrag.

Alles Schicksal?

Wenn du Menschen fragen würdest, was das Schicksal des Einzelnen lenkt und bestimmt, dann wären die beliebtesten Antworten:

  1. der Wille
  2. der Zufall
  3. vielleicht Gott oder das Karma

Doch welche Macht hat schon dein Wille, wenn du ein schlechtes Los beim Zufall gezogen hast? Welchen Ausschlag gibt dein Wille, wenn die Hand eines Gottes oder das Karma unvorteilhaft in dein Leben eingreift? Menschen, die so denken, fühlen sich verständlicherweise schnell mutlos und machtlos, wenn sie den Lauf ihres Lebens ändern wollen, egal ob es dabei um Heilung oder um Glück und Entfaltung geht.

In diesem Artikel wollen wir zu den oben genannten eine vierte Antwort hinzufügen, die dir eine weit größere Macht zugesteht, mit der du im Spiel des Lebens auf Augenhöhe mit dem Zufall und dem Karma bist:

4. Das Realitätsmodell in deinem Kopf

Bevor du erfährst, was es mit diesem Realitätsmodell auf sich hat, müssen wir einen kleinen Ausflug in die Physik machen:

Hey, Zufall! Hör auf zu existieren.

Wusstest du, dass dein Geist den Zufall beeinflussen kann? Er kann es. Das wurde in etlichen wissenschaftlichen Experimenten und Studien dokumentiert von den 1970er Jahren bis heute.

Einrichtungen wie die Princeton University oder das Institute on Noetic Science haben die mentale Beeinflussung von physikalischen Zufallsprozessen erforscht und auf unterschiedlichste Weise bewiesen, dass es funktioniert.

Doch vorab kurz erklärt: Was ist ein physikalischer Zufallsprozess? Hier ein paar Beispiele:

  1. Tausende Kugeln, die durch ein Nagelbrett zu Boden fallen, verteilen sich in einem bestimmten Muster der Normalverteilung (Galton-Board)
  2. In einer Diode rauschen einzelne Elektronen-Teilchen zufällig herum und bilden ein Muster der Normalverteilung
  3. An Dioden angeschlossene Zahlengeneratoren erzeugen zufällige Zahlenfolgen (z.B. 0 oder 1 oder zwischen 1 und 1000). Die Wahrscheinlichkeiten, mit der die einzelnen Zahlen ausgegeben werden, erzeugen ein Muster der Normalverteilung.
  4. Ein Laser schießt Photonen auf einen halbdurchlässigen Spiegel. Der Zufall entscheidet, ob so ein Lichtteilchen hindurch fliegt oder reflektiert wird. 50/50 ist hier das Muster der Normalverteilung
  5. Flüssige Substanzen bilden wenn sie kristallisieren zufällige Strukturen und erzeugen typische Muster der Normalverteilung

Hunderte Laborversuche unter kontrollierten Bedingungen haben bei solchen Zufallsprozessen ähnliche Ergebnisse geliefert:

Daten aus einer Studie von Dean Radin von 2007 (IONS)
Stark von der zufälligen Verteilung abweichende Ausgabe eines Zufallszahlengenerators mit Nullen und Einsen während im selben Raum von eine Gruppe für Transzendentale Meditation sich auf den Generator fokussierte. Darstellung ist den Originaldaten aus einer Studie von Dean Radin in 2007 nachempfunden (Quelle).

Ein menschlicher Beobachter kann allein durch seine Aufmerksamkeit und seine Willenskraft deutliche Veränderungen der üblichen Normalverteilung (also Abweichungen vom Zufall) erzeugen. Das klappt sowohl bei direktem Sichtkontakt zum Experiment als auch über Tausende Kilometer Entfernung durch reine Gedankenkraft. Jeder Mensch und jedes Tier und selbst Pflanzen sind dazu in der Lage. Menschen mit Erfahrung in Meditation erzeugen meist noch etwas größere Effekte.

Was sagt uns das? Dein Geist manipuliert den Zufall. Oder korrekter formuliert:

Dein Geist verändert die Wahrscheinlichkeiten von Ereignissen

Die Wissenschaft zeigt uns:

Für die Elektronen in einer Diode ist dein Geist eine echte Naturgewalt. Mental bestimmst du, dass ihr vorgesehenes Schicksal nicht eintritt, sondern ein anderes.

Für Photonen, die mit Lichtgeschwindigkeit auf einen Halbspiegel zu rasen ist dein Geist eine lebensverändernde Kraft aus einer anderen Dimension. Was für diese Lichtquanten eben noch nahezu unmöglich war, passiert auf einmal.

Für ein paar Hundert Kugeln, die durch ein Nagelbrett fallen ist dein Geist der Grund warum die übliche Realität nicht eintritt, sondern stattdessen viele der Kugeln an sehr unwahrscheinlichen Orten auf dem Boden landen.

Dein Geist, der unsichtbare Gigant? Wirken gottgleiche Kräfte aus deiner Aufmerksamkeit in Zufallsprozesse hinein? Ja, offensichtlich geschieht in den Experimenten genau das.

Doch drehen wir die Frage erst einmal um:

Welchen Einfluss hat der Zufall auf dein Leben?

Was sind die Zufallsprozesse, die dein Leben bestimmen? Aus einer höheren Warte betrachtet kommt da vieles infrage. Das Los des Lebens wird, wie es scheint, per Zufall verteilt. Ob arm oder reich geboren, blond oder brünett, klug oder hochbegabt – das schreiben wir überwiegend dem Zufall zu. Nach der Geburt geht es dann weiter mit der Auslosung anderer Ereignisse:

Im Sandkasten Außenseiter oder eng befreundet? Beim großen Fußballturnier dreimal Pfosten oder drei Tore? In der Oberstufe die erste große Liebe oder die erste toxische Beziehung?

Später dann ziehen wir weiter aus der Lostrommel des Lebens: Ungewollt schwanger oder liebevolle Familiengründung? Steile Karriere oder Gelegenheitsjobs? Herzkrank mit 50 oder fit bis ins hohe Alter? Am Krebs sterben oder ihn besiegen?

Reflexartig neigen wir dazu, die Verantwortung auf äußere Umstände, falsche Entscheidungen, Gott oder das Karma zu schieben. Das ist zwar eine gültige Perspektive, doch bleiben wir erst einmal beim Thema Wahrscheinlichkeiten.

⬆️ Weiter oben haben wir gesehen, dass dein Geist die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen im Labor stark manipulieren kann.

Stell dir vor du bist ein Lichtteilchen, das auf einen Halbspiegel zufliegt. Dann kann als Nächstes nur eines von zwei Ereignissen eintreten: 1) Du fliegst durch den Spiegel oder 2) Du prallst vom Spiegel ab. Wenn es dein Wille ist es, durch den Spiegel hindurch zu fliegen, dann hast du eine Chance von 50%, dass der Zufall dir gibt, was du willst. Ein menschlicher Geist, der sich jetzt auf dich fokussiert, könnte deine Chance erheblich verbessern oder verschlechtern, je nach Intention dieses Beobachters.

Ebenso verhält es sich auch bei den entscheidenden kleinen und großen Ereignissen auf unserem Lebensweg.

Die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen, die wir uns herbeisehnen oder die wir verhindern wollen wird (wie im Experiment) vom Beobachter beeinflusst. Und wer beobachtet dich und dein Leben am genauesten? Richtig, du selbst. Du bist der oberste Beobachter deines Lebens.

Du beobachtest dich zu jeder Sekunde, bist ständiger Betrachter deiner Selbst. Durch deine Intention, also durch die Gefühle und Hintergedanken mit denen du dich anschaust, erhöhst oder verringerst du maßgeblich die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen in deinem Leben.

⚠️ Doch hier kommt das Missverständnis: Der entscheidende Faktor ist nicht dein Wille!

Dein Wille wirkt, aber nur bis zu einem gewissen Grad. Dein Wille hat einen gewissen Spielraum, dir im Leben das zu geben, wonach du dich sehnst: Hunger? Dein Wille bringt dich zum Kühlschrank. Zu wenig sozialer Kontakt? Dein Wille bringt dich ans Telefon, um jemanden anzurufen. Übergewichtig? Dein Wille hilft dir, dich im Sportstudio anzumelden. Doch wirklich interessant wird es erst, wenn du an die Grenzen deines Willens gelangst. Wo die Macht deines Willens endet, regiert der “Zufall”. Hier beginnt der Raum der Wahrscheinlichkeiten deines Lebens.

Die Wahrscheinlichkeiten außerhalb der Einfluss-Sphäre unseres Willens werden von einem riesigen Feld aus individuellen psychologischen Faktoren bestimmt, die zusammen das bilden, was wir ein Realitätsmodell nennen:

Dein Realitätsmodell

Dein Realitätsmodell bestimmt was du für möglich hältst

In deinem Kopf und in deinem Herzen trägst du ein emotionales und mentales Modell der Realität. Ein Modell der Wirklichkeit, so wie du sie siehst, empfindest und definierst. In diesem Modell hast du alles festgeschrieben, was in deiner Realität Gültigkeit besitzt: Was du dich traust, was du als angemessen oder gerecht empfindest, was du von anderen erwartest, wovor du Angst hast, wofür du dich schämst, was du für möglich hältst und was du für vollkommen unmöglich hältst.

Der größte Teil all dieser Überzeugungen, Glaubenssätze, Gewissheiten und Erwartungen über dich, über die Welt und dein Leben entzieht sich allerdings deiner Kenntnis und dem Einfluss deines Willens. Denn wie beim sprichwörtlichen Eisberg siehst du nur den kleinsten Teil, nämlich die Spitze des Eisbergs. Der Rest deiner Glaubenssätze liegt unter Wasser in deinem Unterbewusstsein.

Widerspruch zwischen Wunsch und Realitätsmodell

Allzu oft wünschst du dir im Leben Dinge, die du unterbewusst eigentlich für unmöglich für falsch oder für verwerflich hältst. Allzu oft sehnst du dich nach Dingen, die du unterbewusst ablehnst, für die du dich unbemerkt schämst oder die du glaubst nicht zu verdienen, ohne das so richtig zu bemerken.

Ein klassischer Fall: Dein Wunsch liegt weitgehend außerhalb deines unterbewussten Möglichkeitenraums

Beispiel: Wenn du dich auf den Weg der Selbstverwirklichung oder den Weg der Heilung machst, dann will dein Wille ans Ziel, aber dein unterbewusstes Realitätsmodell schließt eventuell aus, dass so etwas überhaupt eintreten könnte. Mögliche Begründungen: Das ist unrealistisch, völlig unmöglich, mehr als du verdienst, nicht für dich bestimmt, zu schön um wahr zu sein, blockiert von der Angst es könnte schief gehen…

Als Beobachter deiner Selbst sagst du mit deinem Willen: “Ich will wieder vollkommen gesund sein 👍” und dein unterbewusstes Realitätsmodell sagt gleichzeitig: “Das wird bestimmt nicht passieren 🚫”.

In so einer Situation machst du dir vielleicht Mut, bekräftigst deinen Willen, machst und tust, rennst von Pontius zu Pilatus, flehst Gott um Hilfe an, doch die verborgene Realität in deinem Innern schließt aus, dass das gewünschte Ergebnis passieren könnte. Die Wahrscheinlichkeit, dass es klappt, sinkt somit physikalisch in den Keller wie in den beschriebenen Laborexperimenten. Das gewünschte Ziel liegt einfach nicht in deinem persönlichen, inneren Möglichkeitenraum.

Das Prinzip ist an sich einfach zu verstehen. Die tatsächliche Schwierigkeit besteht im Wesen des Unterbewussten: Die mächtigen, einschränkenden Glaubenssätze liegen wie ein Eisberg zum größten Teil unter Wasser. Sie sind dir nicht präsent und kommen meist erst dann hervor, wenn du mit einem Coach oder Therapeuten in einen Prozess der Aufdeckung gehst. So ist das nun mal bei uns Menschen. 🤷🏻‍♂️

Das Entscheidende liegt im Unterbewusstsein

Für jedes zukünftige Ereignis, das dir im Leben wichtig ist, gibt es eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass es eintritt oder nicht.

☝️ Der entscheidende Faktor für die Veränderung der Wahrscheinlichkeit sind deine unterbewussten Emotionen, Überzeugungen und Glaubenssätze. Sie bilden zusammen das einzigartige Modell deiner Realität. Sie begrenzen die Wahrscheinlichkeiten deines Lebens auf einen winzigen Teil dessen, was eigentlich möglich wäre.

Alles, was du erlebst sind Wiederholungen und Varianten dessen, was innerhalb deines Realitätsmodells möglich und wahrscheinlich ist.

Dinge, die innerhalb dessen liegen was du für möglich hältst, haben eine stark erhöhte Wahrscheinlichkeit zu geschehen. Dinge, die außerhalb dessen liegen, haben eine stark verringerte Wahrscheinlichkeit.

💪 Änderungen im Realitätsmodell verändern die Wahrscheinlichkeiten von allem, was in unserem Leben passieren kann.

Woraus besteht dein Realitätsmodell?

Dein Realitätsmodell besteht aus Millionen von kleinen und großen emotionalen und gedanklichen Wahrheiten, die du in dir trägst. Es sind all die Wahrheits-Puzzlestücke über dich selbst, über die Menschheit und über das Universum, die deine höchst eigene, individuelle Realität bilden. Diese Wahrheiten sind zusammengenommen deine Schablone für’s Leben. Sie Bilden dein Brennglas, durch das du dich selbst und die Welt erlebst.

Alle Wahrheiten in deinem Realitätsmodell bilden zusammen eine Membran, die deinen individuellen Existenz-Raum vom Meer der unendlichen Möglichkeiten abgrenzt.

Realitätsmodell

Diese Membran besteht einerseits aus empfundenen Wahrheiten, die du kaum oder gar nicht begründen kannst, und sie besteht andererseits aus Wahrheiten, die dir vielleicht vom Leben eingehämmert wurden oder die dir so logisch erscheinen, dass du sie niemals in Frage stellen würdest.

Bewusste und unterbewusste Wahrheiten

Wenn du 10 gefühlte Wahrheiten aufschreiben solltest, die dich ausmachen und die dich im Leben leiten und antreiben, welche wären das? Sind es Wahrheiten, die auf Instagram gut ankommen würden? Sind das geheime Dinge, die du selten von dir preis gibst? Sind das traurige oder negative Dinge? Sind es positive und optimistische Dinge?

Was auch immer es ist – auf jeden Fall sind die Wahrheiten, die dir spontan einfallen, Teil deines wachen Bewusstseins. Du kennst sie, du denkst an sie, du bist dir ihrer bewusst.

Im Unterbewusstsein liegen Glaubenssätze
Der Großteil deiner persönlichen Wahrheiten und Glaubenssätze liegt im Dunkel deines Unterbewussten

Den größten Teil deines Realitätsmodells bilden jedoch die Millionen Wahrheiten in deinem Unterbewusstsein. Sie würden dir auf Anhieb nicht einfallen. Sie liegen im Verborgenen und offenbaren sich, wenn du automatisch, impulsiv, spontan oder emotional auf Situationen reagierst, ohne zu überlegen. Sie zeigen sich auch in Verhaltensweisen, die dir bewusst sind, die du aber einfach nicht ändern kannst. Und sie zeigen sich, wenn du mit einem Coach oder Therapeuten in deinen inneren Kaninchenbau hinabsteigst.

👻 Diese unterbewussten Wahrheiten, die dir kaum oder gar nicht gewahr sind, beeinflussen maßgeblich dein Verhalten, deine Gedanken und Gefühle und damit die Wahrscheinlichkeiten aller Dinge, die in deinem Leben geschehen können.

Wenn du in den Kaninchenbau deines Unterbewussten hinabsteigst, zeigen sich Glaubenssätze z.B. von dieser Art

  • Nur das ist möglich – jenes ist unmöglich
  • Nur das existiert – jenes existiert nicht
  • Nur das kann ich – jenes kann ich nicht
  • Nur das steht mir zu – jenes steht mir nicht zu
  • Nur das darf ich – jenes darf ich nicht
  • Nur so sind die Menschen – so sind sie nicht
  • Nur das macht man – jenes macht man nicht
  • Nur das hat der Arzt gesagt – jenes hat er nicht gesagt
  • Nur das wurde im Fernsehen gesagt – jenes wurde verneint
  • Nur das ist mir vorherbestimmt – jenes ist mir nicht bestimmt
  • Nur das würde ich tun – für jenes würde ich mich schämen
  • Das hat hat meine Mutter, mein Mann, meine Kindergärtnerin, meine Oma (usw.) immer gesagt

Im Einzelnen klingen diese Glaubenssätze aus deinem Unterbewussten vielleicht auf den ersten Blick unbedeutend. Du fragst dich vielleicht “Was sollen ein paar Worte schon bewirken?”. Im Sinne des Beobachtereffekts auf dein Leben bewirken diese Worte extrem viel. Sie engen den Raum der Wahrscheinlichkeiten in deinem Leben massiv ein. Sie können unsichtbare Wände bilden, die dich daran hindern Erfahrungen zu machen, nach denen du dich zutiefst sehnst. Diese Glaubenssätze haben die Macht, dich in deiner glücklichen Entfaltung und in deiner körperlichen Gesundheit extrem einzuschränken.

Was tun? Was sollst du damit anfangen?

Nun zur praktischen Bedeutung und Anwendung: Angenommen du hast einen Wunsch für dein Leben und mit deinem Willen kommst du einfach nicht mehr weiter. Es stellt sich kein Flow ein, es ergeben sich nicht die richtigen Gelegenheiten, das Gewünschte und Ersehnte will einfach nicht geschehen.

Spätestens jetzt solltest du dich auf die Suche machen nach möglichen begrenzenden Glaubenssätzen in deinem Unterbewusstsein, die das gewünschte Ereignis so unwahrscheinlich machen.

Such dir einen Helfer

Dafür brauchst du wahrscheinlich Hilfe von jemandem, der sich damit auskennt. Viele Coaches, Therapeuten und Heilpraktiker nutzen Techniken, um dich gezielt an die unterbewussten emotionalen Anteile deiner Probleme, Blockaden und Krankheiten heranzuführen und sie aufzulösen bzw. umzubauen. Methoden gibt es viele und keine Methode ist der anderen per se überlegen oder unterlegen. Es kommt dabei eher auf die Erfahrung des Therapeuten als auf die Methode an.

Doch ein Versuch der “Selbstbehandlung” ist einem Prozess mit einem Helfer klar unterlegen.

Gehe in etwa so vor:

  1. suche dir einen Helfer für die Arbeit mit deinem Unterbewusstsein
  2. bereite dich auf die erste Sitzung vor, indem du deine Wünsche, Probleme und Blockaden klar für dich herausarbeitest (z.B. in Stichpunkten notieren)
  3. lass dich erst einmal auf die Methode und den Helfer ein
  4. erlaube deinem Helfer dich zu unterbrechen oder zu stoppen, falls du viel über äußere Gründe und Faktoren sprichst
  5. erlaube deinem Helfer, dir auch unangenehme Fragen zu stellen bzw. an Punkten dran zu bleiben, die dich vielleicht schwach, traurig oder aggressiv machen (unterbewusste Muster haben oft starke Verteidigungsmechanismen, die losschlagen können wenn man sich ihnen nähert)
  6. Arbeite selbständig gegen “das Vergessen” an! Nach deiner ersten Sitzung sind dir die Erkenntnisse vielleicht noch sehr präsent, doch du solltest aktiv daran arbeiten sie in deinem Bewusstsein zu halten. Schreib dir Klebezettel und hefte sie an den Badezimmerspiegel, an den Nachttisch, an die Türe, um dich regelmäßig zu erinnern. Muster aus dem Unterbewusstsein haben die Tendenz, still und leise wieder ins Dunkel abzugleiten, ohne dass du es bemerkst!

Dein Realitätsmodell und die Heilung

Falls du mit körperlichen Problemen zu kämpfen hast, wenn es um größere Leiden oder lebensbedrohliche Krankheiten geht, dann steht viel auf dem Spiel und deine Probleme sind aus der rein geistigen Ebene bereits bis tief in den Körper vorgedrungen.

Unser Verständnis von Heilung sieht so aus: Sowohl schulmedizinische als auch komplementäre Therapien können immer nur Impulsgeber bzw. Chancengeber für die Selbstheilung sein. Die eigentliche Heilung und Aufrechterhaltung des gesunden Zustandes passiert immer durch den Körper selbst.

Das bedeutet, dass dein Bewusstseinsmodell die Wahrscheinlichkeit eines Behandlungserfolges in jedem Fall stark beeinflussen kann: Egal ob Schulmedizin oder Komplementärmedizin oder eine Kombination aus beidem – wenn dein Realitätsmodell eine Heilung als Möglichkeit ausschließt, beißen sich deine Ärzte und Therapeuten die Zähne an dir aus, egal was sie tun.

Komplementäre Therapien kommen genau wie medikamentöse und operative Therapien manchmal an Grenzen. Wenn du schlechter auf eine Therapie ansprichst als die meisten, dann ist es höchste Zeit nicht nur deinen Körper, sondern auch dein emotionales Modell von der Realität auf Probleme zu untersuchen. Was in deinem Unterbewusstsein verhindert hier das Anlaufen deiner Selbstheilungsprozesse?

☝️ Such dir in so einem Fall unbedingt einen Helfer für dein Unterbewusstsein und brich niemals einfach deine sonstigen Therapien oder deine ärztliche Betreuung ab. Behalte alles bei, lass dich weiter von Ärzten und Heilpraktikern betreuen und arbeite zusätzlich an den unterbewussten Wahrscheinlichkeiten für eine Heilung!

Dein Realitätsmodell und das Lebensglück

Wenn du endlich den Partner deiner Träume finden willst, du endlich den Sprung in die höhere Position oder in die Selbständigkeit schaffen willst, wenn du deine familiären Beziehungen heilen oder endlich deine Geldprobleme hinter dir lassen willst, dann ist es eine großartige Idee, dich mit deinen unbewussten Selbst-Beschränkungen zu beschäftigen.

Nimm die Herausforderung an, suche dir einen Helfer, fang an in dein Unterbewusstsein hinabzusteigen und aufzuräumen! Miste einmal richtig aus – du wirst erstaunt sein, was dabei alles zutage gefördert wird und wie anders dein Leben sich anfühlt, wenn plötzlich Dinge passieren, die du dir so lange gewünscht hast. Lass dich nicht vom Unbekannten in dir selbst in Bockshorn jagen. Geh mutig auf das Fremde in dir zu – du wirst bald erleben, dass es zu dir gehört und dass du stärker und glücklicher wirst, je weiter du darin vorangehst.

Beispiele für Methoden und Tools, die dein Helfer einsetzen könnte

  • Hypnose
  • EFT (Emotional Freedom Technique)
  • Dr. Joe Dispenza’s “The Formula” (Meditationstechnik für tiefe Veränderungen)
  • Radionik (TimeWaver, NLS, Bioresonanz)
  • Kinesiologie
  • Familienaufstellungen
  • Holotropes Atmen
  • Ho’oponopono
  • Voice Dialogue
  • Binaural Beats

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Rechtlicher Hinweis: Die Autoren auf Complemeda beschreiben Standpunkte der Komplementärmedizin. Die Inhalte stellen keinen ärztlichen Rat dar und sind nicht als Heilversprechen zu verstehen. Unsere Artikel sind journalistische Inhalte, die auf Erkenntnissen und Erfahrungsberichten beruhen, die im Widerspruch zur aktuell anerkannten Lehrmeinung stehen können. Diese Anregungen stellen keinen Ersatz für eine Diagnose/Behandlung durch einen Arzt dar. Besprich alle Anregungen die du hier erhältst mit einem Arzt. Wenn du Informationen aus dem hier gesagten anwendest, tust du das in eigener Verantwortung.

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